Trockenbau

TROCKENBAU

Trockenbau ist ein zügiges und unkompliziertes Mittel für vielerlei Arbeiten beim Innenausbau:

Mit Hilfe von Gipskartonplatten lassen sich Wände und Decken verkleiden. Es ist eine Alternative zum Putz, da es keine langen Trocknungszeiten gibt. So wird eine unebene Altbauwand schnell zu einer glatten Fläche. Aber vor allem auch beim Dachausbau ist der Einsatz von Gipskartonplatten in den Schrägen unschlagbar.

Abgehängte Decken - etwa um Heizkosten zu sparen oder um Leitungen dahinter zu verstecken - gehören auch zum Trockenbau.

Mit der Trockenbauweise können nachträglich nichttragende Wände zur Raumtrennung eingebaut werden, die sich bei Bedarf auch ohne weiteres wieder entfernen lassen (reversibler Umbau).

Im Bad wird inzwischen häufig mit Vorwandinstallationen gearbeitet: Rohre oder Spülkästen werden auf der Wand montiert und mit Gipskarton verkleidet. Danach kann gefliest werden.

Mit Trockenestrich lässt sich der Boden ausgleichen. Im Kontrast zu normalen Estrich fällt auch hier die Trocknungszeit weg. Zudem ist er leichter, was ihn gerade bei der Altbau-Sanierung interessant macht.

© Silke Garstka-Kotlarz